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Studiengang-Details

Theologien im Dialog (Zwei-Fach-Master)

Abschluss Master of Arts (M.A.)
Dauer 4 Semester
Studienbeginn

Wintersemester / Sommersemester

Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss des Zwei-Fach-Bachelorstudiengangs der Universität Paderborn mit dem Fach Komparative Theologie der Religionen oder eines gleichwertigen oder vergleichbaren Studiengangs oder eines einschlägigen Studiengangs. Über die Gleichwertigkeit entscheidet der Prüfungsausschuss. Vorausgesetzt wird ein Studienabschluss, der folgende Kompetenzen beinhaltet:

  • theologische oder nichttheologische religionsbezogene Studien
  • basale hermeneutische Fähigkeiten im Umgang mit normativen Texten aus religiösen Traditionen
  • historische und systematische Grundfragen einer Theologie kennen und anwenden 
sonstige Voraussetzungen

Sprachkenntnisse:
Für das Fach Theologien im Dialog werden Grundkenntnisse in mindestens einer alten Sprache verlangt (Latein, Griechisch, Hebräisch, Arabisch oder Altchinesisch).

Bewerbung/ Einschreibung

Zulassungsfrei

Studieninhalte

Im Rahmen des interdisziplinären Masterstudiengangs „Kultur und Gesellschaft (2-Fach-MA) sind zwei Fächer in gleichgewichtigem Umfang von jeweils 45 LP zu studieren. Des Weiteren entfallen auf die Abschlussphase 21 LP, davon 18 LP für die Masterarbeit sowie 3 LP für deren mündliche Verteidigung. Hinzu kommt in dem Fach, in dem die Masterarbeit angefertigt wird, ein Profilierungsmodul, das im Umfang von 9 LP zu studieren ist. Insgesamt sind somit 120 LP zu erreichen.

In einem Angleichungsmodul (1a, 1b oder 1c) soll zunächst dafür gesorgt werden, dass die Studierenden in der bisher von ihnen nicht studierten Theologie Basiskompetenzen erwerben. Die drei Mastermodule sollen daran anschließend auf der Grundlage des intensiven Studiums der (christlichen) Theologie zum einen den kritisch-konstruktiven Austausch mit anderen Geistes- und Kulturwissenschaften forcieren (Mastermodul: Theologien im Dialog mit den anderen Kulturwissenschaften). Zum anderen sollen dabei Methoden und Formate komparativer Theologie im Horizont interreligiöser Dialogführung erprobt und weiterentwickelt werden (Mastermodul: Theologien im Dialog der Religionen). Dabei gilt es schließlich, die kulturelle Einbettung von Religionen in Geschichte und Gegenwart und ihre Transformationsprozesse in Erinnerung zu rufen und als Orientierungsangebote für die religiöser Urteilsbildung ins Gespräch zu bringen (Mastermodul: Theologien im Dialog mit Religionskulturen verschiedener Epochen).


Im Profilierungsmodul (falls in diesem Fach die Masterarbeit geschrieben wird) sollen abschließend die erarbeiteten Kenntnisse und Erfahrungen im interreligiösen Dialog in Form einer wissenschaftlichen Masterarbeit gesammelt, systematisiert und entlang einer konkreten interreligiösen Problemstellung referiert werden. Hinzu kommt eine Projektarbeit im ZeKK, die die Studierenden in die Forschungszusammenhänge der Universität einbindet.


Module im Fach Theologien im Dialog:

  • Modul 1

    a: Angleichungsmodul Einführung in die christliche Theologie
    oder
    b: Angleichungsmodul Einführung in nichtchristliche Theologien
    oder
    c: Angleichungsmodul

  • Modul 2 Theologien im Dialog mit den anderen Kulturwissenschaften
  • Modul 3 Theologien im Dialog der Religionen
  • Modul 4 Theologien im Dialog mit Religionskulturen verschiedener Epochen

Weitere Informationen:
Studiengangbeschreibung/Prüfungsordnungen

Tätigkeitsfelder

Insofern der Masterstudiengang das Potential religiöser Traditionen zur Orientierung der Gestaltung der Gesellschaft zur Geltung bringt, qualifiziert er auf der einen Seite für die Mitwirkung in politischen und sozialen Organisationen in verantwortlicher Position. Auf der anderen Seite qualifiziert das Anteilsfach Theologien im Dialog für Tätigkeiten in Institutionen und Verbänden des kulturellen Lebens, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, in Hilfswerken und in den Bereichen von Entwicklungszusammenarbeit, Migration und Integration. Die religionstheologische Dialogkompetenz kann überdies in bestimmten Geschäftsfeldern des Kunstbetriebs und des Ausstellungswesens, im Bereich des Verlags- und Zeitungswesens oder der elektronischen Medien wie auch in kirchlichen Organisationen fruchtbar gemacht werden.
Den Absolventinnen und Absolventen wird der akademische Grad ‚Master of Arts‛ (M.A.) verliehen. Dieser Grad ersetzt keinen pastoralen bzw. kirchlichen Abschluss, ermöglicht jedoch eine wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotion) im Fach „Komparative Theologie“.

Weitere Informationen:
BERUFENET der Agentur für Arbeit
Internetseite abi der Agentur für Arbeit

Video

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